Die Bedrohungslage - Eine aktuelle Betrachtung

Wir gehen davon aus, dass die SOZ- und die BRICS-Staaten geführt von der RF und der VR China bis 2030, den Westen vor äußerst schwer beherrschbare Herausforderungen stellen werden, um ihre Chance zu nutzen, eine neue Weltordnung durchzusetzen.

 

Es wird beobachtbar bereits eine komplexe, mehrstufige Strategie verfolgt, die bereits heute sowohl konventionelle als auch hybride Kriegsführung umfasst.

 

 Politische und Wirtschaftliche Strategie

 

 A. Bildung Starker Allianzen

 

BRICS und SOZ: Die Mitgliedstaaten intensivieren ihre Zusammenarbeit, was sich in gemeinsamen wirtschaftlichen Projekten und militärischen Übungen widerspiegelt. China und Russland arbeiten enger zusammen, um ihre Interessen zu koordinieren.

 

Erweiterung der BRICS und SOZ: Es gibt Bestrebungen, diese Organisationen durch die Aufnahme neuer Mitglieder zu erweitern und so ihren Einfluss zu vergrößern.

 

 B. Wirtschaftliche Unabhängigkeit

 

Alternative Finanzsysteme: China hat das CIPS-Zahlungssystem entwickelt, das als Alternative zum SWIFT-System dient und es Ländern ermöglicht, den US-Dollar zu umgehen. Russland und China arbeiten auch an der Entwicklung von Kryptowährungen und anderen Finanzinstrumenten.

 

Stärkung der Binnenwirtschaft: China und Russland investieren stark in ihre

Binnenwirtschaften und kritische Infrastrukturen, um unabhängiger von westlichen

Märkten zu werden.

 

Hybride Kriegsführung

 

 A. Cyberkriegsführung

 

Gezielte Cyberangriffe: Russland und China wurden wiederholt beschuldigt, Cyberangriffe auf westliche Infrastrukturen durchzuführen. Diese Angriffe zielen oft auf kritische Infrastrukturen, Regierungsstellen und Unternehmen ab.

 

Desinformation und Propaganda: Russland betreibt umfangreiche Desinformationskampagnen über soziale Medien und andere Plattformen, um gesellschaftliche Spannungen in westlichen Ländern zu verstärken.

 

B. Wirtschaftliche Kriegsführung

 

Energiekrisen verursachen: Die Kontrolle und Manipulation von Energiemärkten, insbesondere durch Russland, hat bereits zu erheblichen Spannungen und wirtschaftlichen Druck im Westen geführt.

 

Störung globaler Lieferketten: Durch die COVID-19-Pandemie und geopolitische Spannungen kam es bereits zu erheblichen Störungen in den globalen Lieferketten.

 

 Militärische Taktiken

 

 A. Regionalisierte Konflikte

 

Stellvertreterkriege fördern: Russland und Iran unterstützen Stellvertreterkriege im Nahen Osten, während China seine Präsenz im Südchinesischen Meer ausbaut.

 

Regionale Unruhen verstärken: Die Unterstützung von nichtstaatlichen Akteuren und Milizen durch Länder wie Russland im Nahen Osten und Afrika trägt zur regionalen Instabilität bei.

 

 B. Asymmetrische Kriegsführung

 

Unkonventionelle Taktiken: Russland hat in der Ukraine unkonventionelle Taktiken und hybride Kriegsführung eingesetzt, um seine militärischen Ziele zu erreichen.

 

Unterstützung nichtstaatlicher Akteure: Russland und Iran unterstützen verschiedene Milizen und Terrorgruppen, um westliche Interessen in verschiedenen Regionen zu unterminieren.

 

 Diplomatische und Geopolitische Maßnahmen

 

 A. Diplomatische Offensive

 

Stärkung internationaler Foren: China und Russland fördern alternative internationale Foren wie die BRICS, die SOZ und die Belt and Road Initiative (BRI), um den Einfluss westlicher Institutionen zu verringern.

 

Gezielte Diplomatie: China baut strategische Partnerschaften in Afrika, Asien und Lateinamerika auf, um seinen globalen Einfluss zu erweitern.

 

B. Geopolitische Strategien

 

Kontrolle über strategische Ressourcen: China sichert sich durch Investitionen in Afrika und anderen Regionen den Zugang zu wichtigen Rohstoffen. Russland nutzt seine Energieexporte als geopolitisches Instrument.

 

Regionale Dominanz: China baut seine militärische Präsenz im Südchinesischen Meer aus, während Russland seine militärische Macht in Osteuropa und Zentralasien stärkt.

 

Fazit

 

Viele der beschriebenen Aktivitäten sind tatsächlich bereits "on the way". Die Kombination aus hybrider Kriegsführung, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und strategischen Allianzen zeigt, dass BRICS- und SOZ-Staaten gezielt daran arbeiten, ihre globale Position zu stärken und den westlichen Einfluss zu reduzieren. Diese Entwicklungen erfordern eine sorgfältige Beobachtung und Anpassung der Strategien seitens des Westens, um den Herausforderungen angemessen begegnen zu können.

Angesichts der laufenden Aktivitäten und der zunehmend koordinierten Bemühungen von BRICS und SOZ, den westlichen Einfluss zu reduzieren und ihre eigene Position zu stärken, ist eine kritischere Bewertung der Bedrohung angebracht.

Hier sind die entsprechenden Überlegungen:

 

 Erhöhte Gefährdung durch BRICS und SOZ

 

Militärische Bedrohung

 

1. Koordinierte Militärische Kapazitäten: Die militärischen Kapazitäten von China, Russland, Indien und anderen SOZ-Staaten sind beträchtlich. Wenn diese Staaten ihre Ressourcen bündeln, könnten sie eine erhebliche konventionelle und asymmetrische Bedrohung darstellen.

 

2. Hybridkrieg: Die Kombination aus konventionellen militärischen Mitteln, Cyberkriegsführung und Desinformationskampagnen stellt eine komplexe und schwer fassbare Bedrohung dar, die den Westen auf mehreren Ebenen herausfordern kann.

 

 

Wirtschaftliche Bedrohung

 

1. Alternative Wirtschaftssysteme: Der Aufbau von alternativen Finanz- und Handelssystemen durch BRICS- und SOZ-Staaten kann die wirtschaftliche Hegemonie des Westens untergraben und seine Sanktionen weniger wirksam machen.

 

2. Energie- und Rohstoffstrategien: Die Kontrolle und Manipulation von Energiemärkten sowie der Zugang zu kritischen Rohstoffen können wirtschaftlichen Druck auf westliche Länder ausüben.

 

 

 Politische und Diplomatische Bedrohung

 

1. Geopolitische Allianzen: Durch den Aufbau neuer Allianzen und die Stärkung bestehender Bündnisse können BRICS- und SOZ-Staaten ihre globale Einflussnahme erweitern und westliche Interessen in verschiedenen Regionen unterminieren.

 

2. Internationale Foren: Die Förderung alternativer internationaler Organisationen und Foren kann den Einfluss traditioneller westlicher Institutionen wie der UNO, der Weltbank und des IWF schwächen.

 

 

 Strategische Implikationen für den Westen

 

1. Anpassung der Militärstrategie: Der Westen muss seine militärischen Strategien anpassen, um der hybriden Bedrohung durch kombinierte konventionelle und asymmetrische Taktiken zu begegnen. Dies umfasst die Stärkung der Cyberabwehr, die Verbesserung der Informationskriegsführung und die Anpassung der konventionellen Streitkräfte an neue Herausforderungen.

 

2. Stärkung der Wirtschaft: Die westlichen Länder müssen ihre Wirtschaften resilienter machen, indem sie ihre Abhängigkeit von bestimmten Märkten und Rohstoffen verringern und alternative Handels- und Finanzbeziehungen aufbauen.

 

3. Förderung der internationalen Kooperation: Es ist wichtig, bestehende Allianzen zu stärken und neue Partnerschaften zu entwickeln, um eine gemeinsame Front gegen die wachsenden Herausforderungen durch BRICS und SOZ zu bilden.

 

4. Förderung von Innovation und Technologie: Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Förderung von technologischen Innovationen sind entscheidend, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den aufstrebenden Mächten zu bewahren.

 

 Fazit

 

Die ursprüngliche Einschätzung der geringen Gefährdung durch BRICS und SOZ muss korrigiert werden. Angesichts der laufenden und geplanten Aktivitäten dieser Staaten besteht eine erhebliche und wachsende Bedrohung für den Westen. Diese Bedrohung ist vielschichtig und umfasst militärische, wirtschaftliche und diplomatische Aspekte. Der Westen muss seine Strategien und Maßnahmen anpassen, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen und seine Interessen zu verteidigen.

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 Fazit

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